Zum Hauptinhalt springen

Schweizer Börse deutlich im Plus - US-Konjunkturdaten stützen

Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Freitag mit deutlichen Gewinnen abgeschlossen und konnte auch im Vergleich zur Vorwoche Boden gutmachen.

Stützend wirkten Konjunkturdaten aus den USA. Der Swiss Market Index (SMI) schloss 1,47 Prozent höher mit 6'153,31 Punkten. Im Vergleich zur Vorwoche gewann der Leitindex 1,99 Prozent. Der breiter gefasste Swiss Performance Index (SPI) legte um 1,43 Prozent auf 5'579,91 Punkte zu. Nach anfänglichen Abgaben konnten sich besonders die Kurse der Finanzwerte im Tagesverlauf verbessern. Am Schluss standen die Aktien der Grossbanken UBS ( 3,5 Prozent) und Credit Suisse ( 2,7 Prozent) weit oben auf der Gewinnerliste. Beide Institute werden in der kommenden Woche ihre Jahreszahlen vorlegen. Aufschläge verzeichneten auch die Versicherer ZFS ( 2,2 Prozent) und Swiss Re ( 1,5 Prozent). Die Verhandlungen über eine private Beteiligung am Schuldenschnitt für Griechenland scheinen einmal mehr auf der Zielgerade angelangt zu sein, heisst es hierzu. Gewinne bei zyklischen Papieren Bei den Aktien, die sensibel auf die Konjunktur reagieren, hellte sich das Bild nach den US-Zahlen zum Arbeitsmarkt deutlich auf. Zulegen konnten Nobel Biocare ( 4,9 Prozet), Adecco ( 3,7 Prozent), Logitech ( 3,1 Prozent), Swatch ( 2,0 Prozent) und Richemont ( 1,3 Prozent). ABB schloss das erste Mal seit Juli 2011 über der Marke von 20 CHF mit einen Plus von 1,4 Prozent. Einzige Verlierer waren Lonza (- 0,3 Prozent) und Julius Bär (-0,1 Prozent). Die Bank veröffentlicht am Montag das Jahresergebnis. Die Pharmaschwergewichte Roche ( 2,6 Prozent) und Novartis ( 0,7 Prozent) schlossen ebenfalls fester. Nestlé gewann 0,7 Prozent hinzu. Am breiten Markt standen die Aktien des Bankensoftwareherstellers Temenos im Fokus, die sich um 15,7 Prozent verteuern. Das Unternehmen hatte am Morgen ihr Interesse am britischen Rivalen Misys bestätigt. Zu den strategischen Optionen zähle auch ein Zusammenschluss mit Misys via Aktientausch.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch