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Schweiz ratifiziert Abkommen über Arbeitsbedingungen für Seefahrer

Die Schweiz hat das Abkommen über die Arbeit auf hoher See ratifiziert.

Die Konvention setzt Standards für die Arbeitsbedingungen der weltweit mehr als 1,2 Millionen Seefahrer. Die Schweiz ist das erste Binnenland und insgesamt der zwölfte Staat, welcher die Konvention unterzeichnet, wie die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) am Montag bekannt gab. Die beiden Parlamentskammern hatten letztes Jahr der Ratifizierung zugestimmt. Die Schweizer Handelsflotte umfasst 35 Boote. Unter Schweizer Flagge arbeiten rund 640 Seeleute, darunter rund 10 Schweizer Staatsbürger. Die Mehrheit der Besatzung kommt aus Kroatien, der Ukraine und den Philippinen. Die Ratifizierung durch die Schweiz ist gemäss ILO ein wichtiger Schritt, damit das vor fünf Jahren formulierte Abkommen in Kraft treten kann. Insgesamt müssen 30 Länder dem Papier zustimmen. Die zweite Bedingung ist bereits erfüllt: Die angeschlossenen Länder repräsentieren mehr als 48 Prozent der Brutto-Tonnage der weltweiten Schifffahrt, nötig wäre ein Drittel. In der Konvention werden sämtliche Aspekte der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Seeleuten geregelt. Beispielsweise wird definiert, wie viel Ruhezeit den Matrosen zusteht. «Die Arbeitsbedingungen der Matrosen sind ein essentieller Bestandteil des weltweiten Handelssystems», wird ILO-Generalsekretär Juan Somavia zitiert. Seefahrer stellten sicher, dass rund 90 Prozent des weltweiten Handelsvolumens auf hoher See transportiert werden könnten.

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