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Schutz von Bankkundendaten im Ausland wird nur locker überprüft

Ab 2018 will die Schweiz sensible Bankkundendaten automatisch ins Ausland senden. Der Fall Australien zeigt, dass die Schweiz das Niveau des Datenschutzes im Ausland lediglich oberflächlich beurteilt.

Von Zürich nach Übersee: Australien ist das erste Land, das künftig automatisch Schweizer Bankkundennamen erhalten wird. Foto: Nicola Pitaro
Von Zürich nach Übersee: Australien ist das erste Land, das künftig automatisch Schweizer Bankkundennamen erhalten wird. Foto: Nicola Pitaro

Australien ist das erste Land, dem die Schweiz verspricht, jährlich auto­matisch Schweizer Bankkundennamen ihrer Steuerpflichtigen zu liefern. Dies hat der Bundesrat letzte Woche beschlossen. Ein entsprechendes Abkommen hat er Anfang März abgeschlossen und jetzt publiziert. Der automatische Infor­mationsaustausch (AIA) soll ab 2018 in Kraft treten, sofern das Parlament ihm zustimmt.

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