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Schuldenkrise Euro-Rettungsschirm ESM umfasst neu 800 Milliarden Euro

Kopenhagen Die Eurozone bekommt einen deutlich höheren Schutzwall im Kampf gegen die seit mehr als zwei Jahren grassierende Schuldenkrise.

Nach Angaben der österreichischen Finanzministerin Maria Fekter haben sich die Finanzminister bei ihrem Treffen in Kopenhagen darauf verständigt, die «Brandmauern» auf über 800 Milliarden Euro hochzuziehen. Der permanente Rettungsschirm ESM, der den bisherigen Rettungsschirm EFSF ablösen soll, hatte nach bisherigen Vereinbarungen einen Umfang von nur 500 Milliarden Euro. In dieser Summe sollten aber bisher schon laufende Rettungsprogramme für Krisenländer im Umfang von rund 200 Milliarden Euro enthalten sein. Dies wird jetzt geändert, so dass die Schlagkraft der Krisenfonds allein dadurch auf rund 700 Milliarden Euro steigt. Fekter zählte dann noch rund 100 Milliarden Euro an bilateralen Hilfskrediten an Griechenland und Hilfsgelder aus EU-Töpfen hinzu. Die Ministerin äusserte sich zuversichtlich, dass die Beschlüsse an den hochnervösen Finanzmärkten für Beruhigung sorgen. «Die Märkte signalieren bereits relative Ruhe», sagte Fekter. «Damit kann man erkennen, dass die Märkte mit dem umgehen können, was wir hier aufgestellt haben.»

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