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Schokolade Enttäuschendes Ergebnis belastet Barry Callebaut

Zürich Ein enttäuschendes Ergebnis hat am Montag die Aktien von Barry Callebaut belastet.

In einem etwas festeren Markt sanken die Titel des weltgrössten Schokoladeproduzenten im frühen Handel um mehr als drei Prozent. Nach 10 Uhr standen die Aktien noch 1,9 Prozent im Minus. Barry Callebaut verbuchte im ersten Geschäftshalbjahr 2012/13 bei einem um drei Prozent höheren Umsatz von 2,48 MilliardenFranken einen Gewinnrückgang von 18 Prozent auf 122 Millionen Franken. Der Gewinnrückgang habe auch mit Investitionen zu tun, hiess es. Das zweite Quartal sei besser gelaufen als das erste. Händler sagten, das Unternehmen habe die Volumina betreffend mehr Schokolade produziert als erwartet. «Aber Betriebs- und Reingewinn sind enttäuschend», hiess es. Die «Gewinnschmelze» sei aber nur auf den ersten Blick enttäuschend, kommentierte die Privatbank Notenstein. Bei Volumen und Umsatz habe Barry Callebaut überzeugt. «Besonders erfreulich ist, dass Barry Callebaut in allen Regionen und bei allen Produktgruppen gewachsen ist.» Da der Betriebsgewinn (EBIT) vor allem durch Investitionen in künftiges Wachstum geschmälert worden sei, sollte das Ergebnis nicht allzu negativ interpretiert werden, so der Kommentar von Notenstein weiter. Die UBS verweist in einem Kurzkommentar ebenfalls auf die Wachstumsinvestitionen, welche kurzfristig die Profitabilität belasten würden. Dies sei aber die richtige Strategie. Die Aktie ist gemäss Händler zwar nicht gerade ein Schnäppchen, aber Kursrücksetzer könnten als Zukaufsgelegenheit wahrgenommen werden. Die Aussichten seien weiterhin gut.

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