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Sarkozy will Schweiz in G20 einbinden

Die Schweiz soll unter der französischen Präsidentschaft in die Entscheide der G20 eingebunden werden.

Es sei ratsam Staaten wie die Schweiz in die Vorbereitungen des nächsten Gipfels einzubeziehen, sagte Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy am Freitag an einer Medienkonferenz in Seoul. «Im Rahmen der Vorbereitungsseminare sollen Länder eingeladen werden, die in Finanzfragen etwas zu sagen», sagte Sarkozy: «Und die Schweiz hat in Finanzfragen Gewicht». Dies habe er auch Bundespräsidentin Doris Leuthard so gesagt. Eine direkte Teilnahme der Schweiz am nächsten G20-Gipfel im November 2011 in Cannes schloss der französische Präsident dagegen aus. In der Schweiz wird die Ankündigung Sarkozys begrüsst. Als einer der wichtigsten Finanzplätze der Welt müsse die Schweiz in Fragen der Finanzmarktregulierung in die Entscheide der mächtigsten Länder der Welt einbezogen werden, heisst es in Bern. «Wenn schon nicht als Vollmitglied, dann mindestens auf der Ebene von Vorgesprächen, wo ja häufig auch in Arbeitsgruppen Entscheide vorgespurt werden», sagte Mario Tuor, Sprecher des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen am Samstag gegenüber Schweizer Radio DRS.

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