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Sarkozy für Italiener Draghi als neuen EZB-Präsidenten

Rom Die französische Regierung unterstützt nach den Worten von Präsident Nicolas Sarkozy eine Ernennung des italienischen Notenbankchefs Mario Draghi zum Nachfolger von Jean- Claude Trichet an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB).

Ein solcher Schritt wäre ein starkes Signal «für all jene Italiener, die Italiens Rolle in der EU anzweifeln», sagte Sarkozy am Dienstag nach einem Treffen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi in Rom. Die Amtszeit des Franzosen Trichet läuft im Herbst ab. Berlusconi hat sich bereits für Draghi ausgesprochen. Lange Zeit hatte der Chef der deutschen Bundesbank, Axel Weber, als Favorit für Trichets Nachfolge gegolten, doch gab er im Februar seinen Rückzug bekannt. Die deutsche Regierung hat noch nicht erkennen lassen, welchen Kandidaten sie als neuen EZB-Präsidenten bevorzugt.

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