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SAP muss Millionenstrafe wegen Patentverletzung zahlen

New York Der deutsche Software-Riese SAP muss wegen einer Patentverletzung 345 Millionen

Dollar Strafe an die US-Firma Versata Software zahlen. SAP war erst im vergangenen November in den USA zur Zahlung von 1,3 Milliarden Dollar an den Erzrivalen Oracle verdonnert worden. Dem neuen, erstinstanzlichen Urteil eines texanischen Gerichts in der vergangenen Woche war ein jahrelanger Rechtsstreit vorausgegangen. Versata hatte ursprünglich bereits im August 2009 138,6 Millionen Dollar zugesprochen bekommen. Das Urteil war aber aufgehoben worden, der Richter beantragte eine Neuaustragung des Prozesses. Nach einer weiteren Prüfung von SAP-Produkten, die im Mai 2010 überarbeitet worden waren, stellten die Geschworenen in ihrem Urteil nun fest, dass SAP weiterhin ein Patent von Versata Software verletzte. Konkret betrifft das Patent eine Bürosoftware, mit der Preise schneller ermittelt werden können. Dem aus Austin in Texas stammenden Unternehmen wurden in dem Urteil 260 Millionen Dollar an entgangenen Gewinnen und 85 Millionen Dollar an Lizenzgebühren zugesprochen. SAP zeigte sich gegenüber US-Medien enttäuscht über das Urteil und kündigte an, eine Berufung gegen das Urteil prüfen zu wollen.

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