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Russische Bier-Steuer belastet Carlsberg

Kopenhagen Dem dänischen Brauereikonzern Carlsberg machen schleppende Geschäfte in seinem wichtigsten Markt Russland zu schaffen.

Weil zum Jahresbeginn die Steuern auf Bier deutlich erhöht worden waren, hielten sich die Russen bei ihrem Bierkonsum zurück. Insgesamt sank der Verkauf in dem Land um vier Prozent, wie der Hersteller der gleichnamigen Marke und von Tuborg Bier am Mittwoch bekanntgab. Während das Volumen in Osteuropa hauptsächlich wegen Russland sank, ging es in Nord- und Westeuropa nach oben. Für das Gesamtjahr rechnet der weltweit viertgrösste Bierbrauer weiterhin mit einem stagnierenden operativen Gewinn. Im ersten Quartal fiel der Betriebsgewinn um gut 40 Prozent auf 574 Millionen dänische Kronen (93 Millionen Fr). Mit Feldschlösschen gehört der Schweizer Branchenerste zu dem dänischen Konzern.

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