Zum Hauptinhalt springen

Rüstungsindustrie Fusion der Rüstungs- und Luftfahrtkonzerne EADS und BAE gescheitert

London/Paris Die geplante Mega-Fusion zwischen dem europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS und dem britischen Rüstungskonzern BAE ist geplatzt.

Die Fusionsgespräche seien abgebrochen worden, da klar sei, dass die Interessen der beteiligten Regierungen nicht in Einklang gebracht werden könnten, teilte BAE am Mittwoch mit. Gescheitert sind die Fusionspläne offenbar vor allem am Widerstand der deutschen Regierung, wie die Nachrichteagentur AFP aufgrund von Angaben aus informierten Kreisen berichtete. Die Verhandlungen für die Fusion waren wochenlang von einem Streit um den künftigen Einfluss der Regierungen in Berlin, Paris und London erschwert worden. Während Deutschland und Frankreich Anteile an dem neuen Unternehmen halten wollten, plädierten EADS-Chef Tom Enders und die britische Regierung dafür, den Einfluss der Regierungen zurückzufahren. «Es ist natürlich schade, dass wir keinen Erfolg hatten, aber ich bin froh, dass wir es versucht haben», schrieb Enders in der Mitteilung. Er sei zuversichtlich, dass EADS seinen internationalen Wachstumskurs weiter fortsetzen werde. BAE-Chef Ian King schrieb, er sei enttäuscht, dass die Fusion nicht komme. Notiz an die Redaktion: Zusammenfassung bis 1700

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch