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Rohstoffe Xstrata will eigene Manager im fusionierten Unternehmen halten

Die unabhängigen Xstrata-Direktoren haben den Aktionären ihres Bergbaukonzerns die aufgebesserte Glencore-Offerte zur Annahme empfohlen.

Sie stellen aber die Bedingung, dass auch einem Plan zur Erhaltung wichtiger Xstrata-Manager im fusionierten Unternehmen zugestimmt wird. Im Rahmen dieses sogenannten «Management Incentive Arrangement» sollen die Anstellungsbedingungen von Xstrata-Managern und führenden Kaderleuten verbessert werden. Dies soll auch als Kompensation dafür gelten, dass Xstrata-Chef Mick Davis die Führung des neu entstehenden Megakonzerns bereits nach sechs Monaten an Glencore- Chef Ivan Glasenberg abgeben muss. Zu dem Zeitpunkt, an dem Davis das Zepter an Glasenberg übergeben soll, wird er im Führungsgremium laut Angaben der beiden Unternehmen durch einen anderen Xstrata-Manager ersetzt. Dies solle garantieren, dass Xstrata die Mehrzahl der Positionen in der neuen Geschäftsleitung beibehalten werde. Die unabhängigen Xstrata-Direktoren bestehen unter anderem auch deshalb explizit auf ihrem Anspruch, weil Glencore in den vergangenen Monaten den Eindruck hatte entstehen lassen, Topmanager von Xstrata aus dem fusionierten Unternehmen verdrängen zu wollen.

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