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Restaurant-Kette Desperado meldet Konkurs an

Schweizweit bleiben neun der zwölf Filialen der im Jahr 2000 gegründete Kette ab Dienstag geschlossen.

Die Restaurant-Kette Desperado ist pleite: Werbefahrzeug vor der Filiale in Zürich Höngg, eine von vier betroffenen Restaurants im Kanton Zürich. (Facebook/Desperado)
Die Restaurant-Kette Desperado ist pleite: Werbefahrzeug vor der Filiale in Zürich Höngg, eine von vier betroffenen Restaurants im Kanton Zürich. (Facebook/Desperado)

Die Restaurant-Kette Desperado meldet Konkurs an, das berichtet «20 Minuten» am Dienstagnachmittag.

Demnach bleiben ab heute neun der zwölf Filialen in der Schweiz geschlossen. Im Kanton Zürich sind vier von fünf Filialen von der Pleite betroffen: in Dietlikon, Spreitenbach und zwei in der Stadt (Höngg, Wiedikon). Die Filiale an der Heinrichstrasse 239 in Zürich bleibt – wie diejenige in Moosseedorf BE und Gerlafingen SO – hingegen offen. Franchisenehmer des Restaurants an der Heinrichstrasse ist die Fredy Wiesner Gastronomie AG. Laut COO Daniel Wiesner sei man von der Konkurseröffnung nicht direkt betroffen. «Unser Lokal bleibt vorerst geöffnet.»

Betroffen von der Schliessung sind jedoch zwei weitere Lokale im Kanton Bern und jeweils eines in den Kantonen Basel-Stadt, Luzern und Neuenburg.

Die betroffenen Mitarbeiter wurden per E-Mail über den sofortigen Arbeitsstopp informiert. In dem Schreiben heisst es: «Unsere Besitzer haben aufgrund unserer finanziellen Lage entschieden, alle unsere Firmen und Restaurants Konkurs zu melden.»

Das Management der Desperado-Gesellschaften schreibt auf Anfrage, dass man am 25. November 2019 bei den zuständigen Gerichten den Konkurs beantragt habe. «Aus diesem Grund sind die Restaurants der Desperado-Gruppe sowie die Sportsbar Westside vorübergehend geschlossen.» Zum laufenden Konkursverfahren könne man keine weiteren Angaben machen.

Inhaberin der Kette ist die B1 Swiss Gastro Company GmbH. CEO Stefano Alborghetti empfiehlt den Mitarbeitern, sich so schnell wie möglich beim zuständigen Arbeitsamt zu melden. Die GmbH beschäftigt rund 250 Mitarbeitende. Wie viele davon ihren Job verlieren, ist noch unklar. Eine Stellungnahme des Vorsitzenden der Geschäftsführung ist noch hängig.

Zum Schluss des Schreibens heisst es: «Für uns alle ist dies eine schwierige und neue Situation, in welcher wir als leidenschaftliche Gastronomen unser Bestes tun werden.» Desperado wurde 2000 gegründet. Das Desperado hatte sich auf mexikanisches Essen wie Fajitas und Quesadillas spezialisiert.

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