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Reisekonzern Thomas Cook rutscht tiefer in die roten Zahlen

London Der angeschlagene britische Reisekonzern Thomas Cook ist noch tiefer in die rote Zahlen gerutscht.

Insgesamt musste der Konzern operativ einen Verlust von rund 960 Millionen Fr. (643 Millionen Pfund) hinnehmen, wie Cook am Donnerstag mitteilte. Neben einem schleppenden Geschäft auf einigen seiner wichtigen Tourismusmärkte wie Frankreich und Nordamerika musste Cook im abgelaufenen Geschäftshalbjahr (per Ende März) auch eine Abschreibung auf seinen Firmenwert über umgerechnet 450 Millionen Franken verbuchen. Auch sorgten Übernahmen für saisonale Verluste. Im Vorjahreszeitraum hatte der Fehlbetrag noch knapp 300 Millionen Fr. betragen. An der Börse in London brachen die Cook-Aktien kurz nach Handelsbeginn um bis zu zehn Prozent auf 18,25 Pence ein. Cook versucht mit allen Mitteln, seine finanzielle Situation zu verbessern. So wurden einige Flugzeuge verkauft und danach zurückgemietet. Zudem trennte sich der Reisekonzern von seinem Indien-Geschäft, um die Schuldenlast zu reduzieren. Mit seinen Kreditgebern vereinbarte Cook jüngst eine Verlängerung der Laufzeit eines Finanzpakets über mehr als 2 Milliarden Franken. Cook hofft nun auf gute Geschäfte in der wichtigen Sommersaison, um seine Kasse aufzubessern. Zusätzlich soll mit der neuen Chefin Harriet Green der Weg aus der Krise gefunden werden. Sie übernimmt zum 30. Juli das Steuer. Thomas Cook hat das vergangene Jahr mit einem Verlust von rund 600 Millionen Franken abgeschlossen.

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