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Privatisierung kommt in Russland wohl erst 2011 in Gang

Moskau Die angekündigte Privatisierungswelle in Russland lässt noch bis nächstes Jahr auf sich warten.

Aller Voraussicht nach werde der Staat in diesem Jahr keine grösseren Unternehmensanteile verkaufen, erklärte Finanzminister Alexej Kudrin am Montag. Russland habe sich das Vorhaben nicht explizit für dieses Jahr vorgenommen, ergänzte er. Im Juli hatte die russische Regierung angekündigt, sich über drei Jahre hinweg insgesamt von Anteilen im Volumen von knapp 30 Mrd. Dollar zu trennen. Mit dem Geld soll der Staatshaushalt saniert werden. Angst vor ausländischen Investoren habe Russland nicht, stellte Kudrin klar. Man wolle bei keinem Unternehmen eine Kontrollmehrheit verkaufen. Die Rahmenbedingungen für das Programm sollten im September festgelegt werden, sagte Kudrin. Die Details würden dann Anfang 2011 folgen. Russland will sich unter anderem von Anteilen am Ölkonzern Rosneft sowie an der Sberbank trennen.

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