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Print-Krise drückt Gewinn von Axel Springer

Frankfurt Der Medienkonzern Axel Springer hat wegen schwindender Printgeschäfte ein Gewinn- und Umsatzminus im dritten Quartal verbucht.

Das Unternehmen bestätigte jedoch am Mittwoch seine Geschäftsprognose für das Gesamtjahr. Im dritten Quartal sank das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 4,4 Prozent auf 150,6 Millionen Euro, wie das Verlagshaus mitteilte. Der Umsatz des «Bild»- und «Welt»-Herausgebers ging um 0,7 Prozent auf etwa 787 Millionen Euro zurück. In der Schweiz ist Axel Springer unter anderem Herausgeber der «Handelszeitung», des «Beobachters» sowie der Programmzeitschrift «Tele». Die deutschen Zeitungen büssten gegenüber dem Vorjahresquartal 7,1 Prozent Umsatz ein, die deutschen Zeitschriften 9,8 Prozent und die internationalen Printmedien 11,2 Prozent. Dagegen stieg der Umsatz der digitalen Medien um 15,9 Prozent auf 281 Millionen Euro. Wegen des guten ersten Halbjahres lag der gesamte Umsatz der Monate Januar bis September mit 2,41 Milliarden Euro aber um 3,9 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Fortschreitende Digitalisierung präge die Geschäftsentwicklung, hiess es. Fürs Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einem Anstieg der Konzernerlöse im einstelligen Prozentbereich und einem leicht höheren Ebitda als im Vorjahr.

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