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Pharmaindustrie Aktienkurs von Actelion sinkt nach Forschungsmisserfolg nur leicht

Die Aktien von Actelion haben am Montag nach Bekanntgabe des Forschungsstopps für den Wirkstoff Setipiprant etwas an Wert eingebüsst.

Analysten bezeichneten die negativen Studienergebnisse zwar als Rückschlag für das Unternehmen, die Wahrscheinlichkeit für eine Lancierung des Medikaments sei aber bereits zuvor als gering eingeschätzt worden. Der Aktienkurs von Actelion fiel bei Handelsbeginn um 2,2 Prozent. Kurz vor 10.30 Uhr betrug das Minus allerdings bereits nur noch 0,1 Prozent und bewegte sich damit wieder auf dem gleichen Niveau wie der Leitindex SMI (Swiss Market Index). Zusammen mit dem Forschungsstopps für Setipripant hat Actelion am Montag auch bekannt gegeben, dass Miglustat in Japan zugelassen wurde. Miglustat wird zur Therapie der Erbkrankheit Niemann-Pick-C eingesetzt. Nach der Einstellung der Entwicklung von Setipripant richte sich das Augenmerk der Anleger nun stark auf die Ergebnisse der Phase- III-Studie von Macitentan. Dieses Medikament, das wie Actelions Umsatzträger Tracleer gegen Lungenbluthochdruck eingesetzt werden könnte, bestimme über die weitere Entwicklung des Unternehmens, hiess es in einem Kommentar eines Analysten.

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