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Peugeot-Mitbesitzer wehrt sich gegen Attacken der Regierung

Paris Die Haupteigentümer des angeschlagenen französischen Autokonzerns PSA Peugeot Citroën wehren sich gegen die scharfe Kritik der Regierung an der Unternehmensstrategie.

Die Kommentare und Angriffe aus der Politik seien schockierend und unfair, sagte Verwaltungsratspräsident Thierry Peugeot der Tageszeitung «Le Figaro» (Freitag). An dem Abbau von 8000 Stellen gehe angesichts der schweren Absatzkrise in Europa kein Weg vorbei. «Wir sind verpflichtet, uns anzupassen», sagte der 56-Jährige. Er und die anderen Mitglieder der Peugeot-Familie seien verantwortungsbewusste Unternehmer, die sich an humanistischen Werten orientierten. Staatschef François Hollande und Regierungsmitglieder hatten zuvor den Restrukturierungsplan der PSA-Führung als nicht akzeptabel bezeichnet. Industrieminister Arnaud Montebourg sprach sogar davon, dass die Regierung ein «echtes Problem» mit der Strategie des Unternehmens habe. «Wir sind bereit, Kritik zu akzeptieren, aber es gibt Grenzen», sagte Thierry Peugeot. Die Attacken hätten unmittelbar Einfluss auf die Wahrnehmung der Gruppe und darüber auf die Kursentwicklung der PSA-Aktie, die in den vergangenen zwölf Monaten rund drei Viertel ihres Werts verlor. «Das ist eine gefährliche Situation», sagte Peugeot, der zusammen mit anderen Familienmitgliedern rund 25 Prozent am Unternehmen hält. Der derzeitige Börsenwert der Gruppe habe nichts mit ihrem tatsächlichen Wert zu tun.

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