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Pensionskassen mit erfolgreichem dritten Quartal

Die Schweizer Pensionskassen haben im dritten Quartal ihre finanzielle Polster leicht vergrössern können: Der Deckungsgrad der Vorsorgeeinrichtungen erhöhte sich gegenüber dem zweiten Quartal im Durchschnitt von 97,9 auf 98,7 Prozent.

Damit erreichten die Pensionskassen wieder das Niveau von Ende 2009, wie Swisscanto, die Anlagetochter der Kantonalbanken, am Montag mitteilte. Von April bis Ende Juni hatte sich die finanzielle Lage der Kassen erstmals seit einem Jahr verschlechtert. Die privaten Pensionskassen erhöhten ihren Deckungsgrad per Ende September durchschnittlich von 103,8 auf 104,7 Prozent. Bei einem Deckungsgrad von 100 Prozent können die Kassen alle ihre Rentenverpflichtungen auf einen Schlag erfüllen. Bei den öffentlich-rechtlichen Kassen stieg der Deckungsgrad im Schnitt von 91,2 auf 91,9 Prozent. Allerdings hat dieser Wert aus Sicht von Swisscanto nur noch «rechnerischen Charakter», aufgrund des Entscheids des Parlaments, dass diese Institute nicht voll ausfinanziert werden müssen. Gemäss dem Beschluss von National- und Ständerat vom September müssen die Pensionskassen von Kantonen und Gemeinden nur einen Deckungsgrad von mindestens 80 Prozent erreichen. Der Bundesrat hatte ursprünglich gefordert, dass die Kassen ihre Deckungslücke innert 40 Jahren schliessen. Swisscanto erstellt den Pensionskassen-Monitor aufgrund der Angaben von 419 Vorsorgeeinrichtungen mit einem Vermögen von insgesamt 400 Mrd. Franken.

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