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Papandreou und Juncker sprechen über Griechenland-Rettung

Luxemburg Griechenlands Regierungschef Giorgos Papandreou und Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker haben am Freitag Gespräche über neue Hilfen zur Rettung Athens vor dem Staatsbankrott begonnen.

Papandreou wurde am Freitag in Junckers Amtssitz empfangen. Keiner der beiden Politiker gab vor Beginn der Gespräche Erklärungen ab. Bei den Beratungen dürfte es auch um die Auszahlung der nächsten Tranche des Rettungspakets für Griechenland in Höhe von 12 Milliarden Euro gehen. Insgesamt hatten die Eurostaaten und der Internationale Währungsfonds (IWF) Griechenland bereits Hilfen bis zu 110 Milliarden Euro zugesagt. Für die Freigabe der nächsten 12-Milliarden-Zahlung ist ein Bericht von Experten der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des IWF über die Umsetzung des von Griechenland versprochenen, im Land aber zunehmend umstrittenen Sparpakets bedeutsam. Der Bericht wurde noch am Freitag erwartet. Papandreou wollte nach Angaben aus Athen Juncker versprechen, alle Sparmassnahmen in die Tat umzusetzen. Nach Athener Quellen wird Papandreou auch Eckpunkte eines verschärften Spar- und Privatisierungsprogramm vorstellen als Voraussetzung für weitere Griechenland-Hilfen.

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