Zum Hauptinhalt springen

Ostschweiz als «Textilland» positionieren Breit abgestützter Verein gegründet

Die Ostschweiz touristisch als «Textilland» positionieren: Das will ein neu gegründeter Verein mit Geschäftsstelle in St. Gallen.

Die Region Appenzell AR-St. Gallen- Bodensee, der rund 40 Gemeinden angehören, unterstützt das von privater Seite initiierte Projekt. Das «Textilland» will bestehende Angebote bündeln und neue schaffen. Als Drehpunkt gilt das Textilmuseum St. Gallen. Geplant sind in Ostschweizer Hotels so genannte «Texilzimmer», ausgestattet mit texilen Waren aus der Ostschweiz. An einem «Textilkiosk» sollen textile Produkte als Souvenirs und Geschenke gekauft werden können. Das Konzept sieht auch einen «Textilweg» vor, der vom Textilmuseum über den Tröckneturm ins Sittertobel führen soll. Auf einer «Textillandkarte» soll der Weg mit weiteren Textil-«Hotspots» wie dem Volkskundemuseum Stein AR, dem Industrielehrpfad Hauptwil- Bischofszell und dem Dorfplatz in Trogen verbunden werden. Weitere Projekte von «Textilland» sind pädagogischer, architektonischer und industrieller Natur, wie Mitinitiant Rolf Schmitter am Dienstag in St. Gallen vor den Medien bekanntgab. Ehepaar hatte Idee Die «Textilland»-Idee stammt von ihm und seiner Frau Reni Schmitter. Das Paar hat keine besondere Affinität zur Ostschweizer Textilindustrie. Reni und Rolf Schmitter beteiligten sich mit ihrer Idee an einem Wettbewerb der Region Appenzell AR-St. Gallen-Bodensee. Gesucht wurden unter dem Titel «RegioIMPULS» innovative Projekte zur Steigerung der Attraktivität, der Wettbewerbsfähigkeit und der Wertschöpfung des Lebens- und Wirtschaftsstandorts. Eine Jury habe das Potenzial des «Textilland»-Projekts erkannt, wie Thomas Scheitlin, Stadtpräsident von St. Gallen, vor den Medien sagte. Geld beisammen Bereits gegründet wurde der Verein «Textilland Ostschweiz». Er wird präsidiert von Rolf Schmitter, Vizepräsident ist Peter Kriemler, CEO des Modeunternehemens AKRIS. Zu den Gründungsmitgliedern zählen laut Schmitter die Mehrheit der grösseren Textilfirmen der Region. In den ersten zwei Jahren wird für den Aufbau des «Texillands» mit Kosten von 230'000 Franken gerechnet. Rund die Hälfte steuert die öffentliche Hand bei, wie Scheitlin, Präsident der Region Appenzell AR-St. Gallen-Bodensee, sagte. Die andere Hälfte steuert der Verein bei; das Geld sei beisammen, sagte Mitinitiant Rolf Schmitter.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch