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Opel-Werk in Bochum soll bis 2016 in Betrieb bleiben

Rüsselsheim Der deutsche Autobauer Opel will sein Werk in Bochum bis 2016 in Betrieb halten.

Dies teilten die Adam Opel AG, der Betriebsrat und die IG Metall am Mittwoch gemeinsam mit. Laut der Mitteilung verhandeln Opel-Geschäftsleitung, IG Metall und Betriebsräte derzeit über eine Verlängerung des Ausschlusses betriebsbedingter Kündigungen bis Ende 2016 und die Umsetzung des Tarifabschlusses 2012. Mittelfristig soll das Werk in Bochum jedoch geschlossen werden. 2016 läuft die Fertigung des Zafira in Bochum aus. Zuletzt war spekuliert worden, der Standort könne dem Rotstift schon früher zum Opfer fallen, wenn der Standortsicherungsvertrag Ende 2014 ausläuft. Auch über die künftige Auslastung der Standorte Rüsselsheim, Eisenach und Kaiserslautern soll verhandelt werden, wie es in der Mitteilung weiter hiess. Dabei gehe es nicht nur um die Senkung von Kosten. Auch über die Produktion von Fahrzeugen anderer Marken in den europäischen Werken solle gesprochen werden, um die Auslastung zu steigern. Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke will den Dreischichtbetrieb in allen Fabriken zur Regel machen. Die Opel-Mutter General Motors macht seit mehr als zehn Jahren Milliardenverluste in Europa und muss seine Produktionskapazität reduzieren. Zuletzt hatte der Konzern ein Werk in Antwerpen geschlossen. Seitdem ist die Nachfrage nach Modellen von Opel und der Schwestermarke Vauxhall aber weiter gefallen. Allein im wichtigsten Markt Deutschland wurden im Mai elf Prozent weniger Opel- Fahrzeuge verkauft.

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