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Opel-Chef Stracke künftig auch GM Europa-Präsident

Hamburg Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke steigt im US-Mutterkonzern General Motors auf.

Der 55-jährige Manager wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2012 zum Nachfolger von Nick Reilly als Präsident von GM Europa berufen, wie der Konzern aus Detroit am Montag bekanntgab. Stracke rücke zudem in die operative Führungsebene unterhalb des Konzernvorstands auf. Er bleibe Vorstandschef von Opel. Der Brite Reilly hatte bis vor kurzem die Sanierung des Rüsselsheimer Traditionsautobauers geleitet und war anschliessend Europa-Präsident geworden. Er geht nach 37 Jahren in verschiedenen Führungspositionen bei dem Autobauer in den Ruhestand. Mit der Neuordnung gibt GM seinem Europa-Geschäft mit den Schwestermarken Opel und Vauxhall noch mehr Gewicht. Die Geschäftsergebnisse von Opel/Vauxhall und GM Europa spielten eine Schlüsselrolle für den Erfolg von GM, hiess es in der Mitteilung des Mutterkonzerns. Damit bekennt sich GM erneut klar zu Opel. In der Vergangenheit hatten wiederholt Verkaufsgerüchte die Runde gemacht, denen der Konzernvorstand lange freien Lauf liess. Reilly war von GM Ende 2009 als Sanierer an die Opel-Spitze geschickt worden. Der US-Konzern hatte die deutsche Tochter zuvor verkaufen wollen, sich dann aber entschieden, das chronisch defizitäre Unternehmen in eigener Regie zu sanieren. Davor hatte Reilly unter anderem das Geschäft von GM in Südkorea auf Kurs gebracht. GM hatte im Laufe der vergangenen Jahrzehnte mehrfach Sanierungsversuche bei Opel unternommen und dabei zahlreiche Chefs verschlissen. Dank neuer Modelle geht es Opel inzwischen besser.

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