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OPEC lässt Öl-Fördermenge wie erwartet unverändert

Quito Die OPEC-Staaten lassen trotz vermutlich steigender Nachfrage die Ölfördermenge wie erwartet unverändert.

Der Entscheid fiel bei einem Treffen der Organisation der Erdöl exportierenden Länder (OPEC) am Samstag in Ecuador. Angesichts der derzeitigen wirtschaftlichen Stagnation gebe es keinen Grund für eine Erhöhung der Quoten, hiess es vor der Konferenz. Das nächste reguläre OPEC-Treffen wurde für Juni 2011 anberaumt. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) wird die weltweite Nachfrage nach Erdöl im kommenden Jahr bei 88,8 Millionen Fass (je 159 Liter) täglich liegen und damit höher als erwartet. Die OPEC ist für 35 Prozent der weltweiten Ölproduktion verantwortlich und hat ihre Fördermenge seit Ende 2008 nicht verändert. Damals hatte sie diese um 4,2 Millionen Fass auf rund 24,8 Millionen Fass pro Tag gesenkt, um in der Wirtschaftskrise einer gesunkenen Nachfrage und niedrigeren Preisen entgegenzutreten. Die OPEC-Länder möchten grundsätzlich einen möglichst hohen Preis für Erdöl auf dem Weltmarkt erzielen und verknappen dazu das Angebot. Fürchten sie indes, dass ein zu hoher Ölpreis die Wirtschaft in den Industrieländern abbremst und damit die zukünftige Nachfrage nach dem Rohstoff dämpft, erhöhen sie die Förderung. Innerhalb der OPEC gibt es über diese Fragen oft Streit. Der Ölpreis liegt aktuell mit rund 90 Dollar pro Fass. Das ist der höchste seit rund zwei Jahren.

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