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OECD - Wirtschaftswachstum in China und Indien schwächelt

Paris China und Indien als bisherige Schwungräder der Weltwirtschaft verlieren zunehmend an Tempo.

Wie aus OECD-Daten vom Montag hervorgeht, verlieren die beiden grössten Schwellenländer konjunkturell an Fahrt. Der OECD-Frühindikator für China sank im April auf 99,1 von 99,4 Punkten und fiel damit weiter unter die 100-Zähler-Marke des langjährigen Durchschnitts. Das Barometer für Indien fiel um 0,2 auf 98,0 Punkte. «Die Bewertung für China und Indien hat sich seit letzten Monat deutlich geändert», erklärte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Montag. Die indische Wirtschaft war im ersten Quartal um 5,3 Prozent gewachsen und damit so langsam wie seit neun Jahren nicht mehr. In China senkte die Notenbank im Kampf gegen die Konjunkturflaute vorigen Woche erstmals seit der Weltfinanzkrise vor vier Jahren den Leitzins. In den USA, Japan und Russland stieg das OECD-Barometer leicht, während es für Deutschland und die Euro-Zone unverändert blieb, aber unter der 100-Punkte-Marke lag.

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