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Novartis schreibt 590 Mio. Dollar auf aufgegebene Wirkstoffe ab

Novartis gibt die Entwicklung von zwei Wirkstoffen gegen chronische Hepatitis C und gegen Pilzinfektionen (Candidiasis) auf.

Der Pharmakonzern schreibt deshalb 590 Mio. Dollar ab. Beim betroffenen Wirkstoff albinterferon alfa-2b zur Behandlung von Erwachsenen mit chronischer Hepatitis C gründe der Entscheid auf Rückmeldungen der Aufsichtsbehörden in der EU und den USA sowie auf Daten aus einer Phase-II-Studie. In diesem Fall werde ein Abschreiber von 230 Mio. Dollar dem eben abgeschlossenen dritten Quartal angelastet, teilte Novartis am Dienstag mit. Eine weitere Wertberichtigung von 360 Mio. Dollar wird auf das aufgegebene Antipilzmittel Mycograb vorgenommen. Der Entwicklungsstopp reflektiere den verstärkten Fokus auf Medikamente, die noch nicht abgedeckte medizinische Bedürfnisse besser erfüllten, schreibt Novartis. Diese Abschreiber würden gemildert durch einen Gewinn von voraussichtlich 390 Mio. Dollar aus dem Verkauf der Vertriebsrechte von Enablex, der allerdings erst im vierten Quartal verbucht wird. Novartis hatte Ende September angekündigt, die Rechte für den Vertrieb des Blasen-Medikaments in den USA an die irische Warner Chilcott zu veräussern.

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