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Norwegen will 2011 wieder mehr Geld in Staatsfonds stecken

Oslo Norwegen hat sich nach Ansicht der Regierung von der Wirtschaftskrise erholt.

Für 2011 erwartet die Regierung einen Haushaltsüberschuss von 266,1 Mrd. Kronen (33,1 Mrd. Euro) und ein Wirtschaftswachstum von 3,1 Prozent, wie sie am Dienstag mitteilte. Doch auch für dieses Jahr rechnet die Regierung mit einem Überschuss von umgerechnet 28,3 Mrd. Euro bei einem Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent. Norwegen hat grosse Öl- und Gasvorkommen. Es leitet einen Grossteil seiner Einnahmen aus der Förderung in seinen Staatsfonds, der zu den grössten der Welt zählt. Bis zu vier Prozent der Einnahmen darf die Regierung in den normalen Haushalt fliessen lassen. In Krisenzeiten sind auch höhere Werte erlaubt, wovon die Regierung in der Wirtschaftskrise Gebrauch machte, um das Wachstum anzukurbeln. 2012 will die Regierung nun wieder weniger als vier Prozent der Einnahmen entnehmen. Die norwegische Regierung erwartet, dass das Volumen des Staatsfonds bis Ende dieses Jahres auf 375 Mrd. Euro und bis Ende 2011 auf fast 418 Mrd. Euro steigen wird. 2009 lag der Wert bei mehr als 260 Mrd. Euro. Das Geld wird weltweit vor allem in Aktien und Anleihen investiert. Mit den Erträgen soll der Sozialstaat in seiner bisherigen Form auch dann erhalten werden, wenn die Ölreserven des Landes erschöpft sind.

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