Zum Hauptinhalt springen

Niederlage für China bei der WTO

Im Streit um Strafzölle der USA auf chinesische Reifen ist die Regierung in Peking am Montag vor der Welthandelsorganisation (WTO) abgeblitzt.

Das Differenzbereinigungs- Organ wies die im September 2009 eingereichte Klage zurück. Die Zölle seien konform mit den internationalen Handelsregeln. Der US-Handelsbeauftragte Ron Kirk begrüsste in einem Communiqué den «grossen Sieg für die Angestellten und die Unternehmen in den USA». Die WTO-Experten hätten der USA in allen Punkten recht gegeben. China hatte gegen die Zölle geklagt, weil diese protektionistisch seien. Die USA verwiesen allerdings auf Schutzklauseln der WTO, die 2001 beim Beitritt Chinas in die Organisation vorgesehen wurden. China kann gegen den Entscheid während 60 Tagen Rekurs einlegen. Es handelt sich um den zweiten Erfolg für die USA in Handelsstreitigkeiten mit China innerhalb weniger Wochen. Am 22. Oktober hat die WTO bereits einen Grossteil der Kritik Pekings gegen Zölle auf chinesische Stahlröhren zurückgewiesen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch