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Newave mit moderatem Gewinnwachstum und Umsatzerholung

Die Tessiner Newave, Herstellerin von Systemen zur unterbrechungsfreien Stromversorgung, hat 2010 ihren Umsatz um 3,1 Prozent auf 80,6 Millionen

Fr. gesteigert. Zur Erholung trugen Osteuropa, Asien und Lateinamerika bei, Europa hinkte hinterher. Zu konstanten Wechselkursen wäre der Umsatz um 9 Prozent gewachsen. teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Trotz der moderaten Steigerung wegen des schwachen Euro wuchs Newave schneller als die Märkte und verbesserte auch die Profitabilität. Operativ legte der Gewinn (EBIT) auf 10,8 Millionen Fr. zu nach 10 Millionen im Vorjahr. Die EBIT-Marge wuchs damit von 12,8 auf 13,4 Prozent. Der Reingewinn belief sich auf 8,1 Millionen Franken, 0,1 Millionen mehr als 2009. Von den Märkten zeigte Osteuropa mit über 42 Prozent das stärkste Wachstum, Südostasien und Lateinamerika entwickelten sich mit 17,2 Prozent ebenfalls positiv. Westeuropa zeigte eine moderate Erholung, die negativen Währungseffekte führten aber zu einem Rückgang um 0,6 Prozent. In der Schweiz schrumpfte der Umsatz um 7,4 Prozent. Westeuropa blieb mit einem Anteil von 62 Prozent der wichtigste Markt von Newave. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung eine unveränderte Dividende von 1 Franken. Die Kapitalreserven sollen für zukünftige Dividenden verwendet werden. Solche Dividenden sind steuerfrei, wenn die Steuerbehörden dem Schritt zustimmen. Zudem beantragt das Aufsichtsgremium die Aufhebung der Stimmrechtsbeschränkung von derzeit 5 Prozent. 2011 will Newave sein profitables Servicegeschäft weiter ausbauen. Basierend auf Prognosen von Branchenexperten rechnen die Tessiner insgesamt mit einer deutlichen Markterholung. Sollten die Wechselkurse stabil bleiben, will Newave 2011 stärker organisch wachsen und die Profitabilität über Kostendisziplin weiter steigern.

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