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Zurich zieht die Sparschraube an

Nettoeinsparungen von 1,5 Milliarden Dollar statt der bisher angestrebten Milliarde: Der Versicherungskonzern setzt sich neue Finanzziele.

Das Logo des Versicherungskonzerns in Zürich. (Archivbild)
Das Logo des Versicherungskonzerns in Zürich. (Archivbild)
Keystone

Der Versicherungskonzern Zurich Insurance hat sich im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung neue Finanzziele gesetzt. Der seit März dieses Jahres amtierende Konzernchef Mario Greco zieht die Sparschraube an und gestaltet die Dividendenpolitik neu aus.

Die Zurich-Gruppe will laut einer Mitteilung ihre Nettoeinsparungen bis 2019 auf 1,5 Milliarden Dollar erhöhen und damit profitabler werden. Ursprünglich wollte der Versicherer bis 2018 rund 1 Milliarde Dollar an Kosten reduzieren und dabei zirka 8000 seiner weltweit rund 55'000 Stellen abbauen.

Werden weitere Stellen gestrichen?

Dieses nunmehr höhere Sparziel werde vorrangig durch eine umfassende Überprüfung von IT-Systemen, Verträgen mit Lieferanten, neuen Dienstleistungszentren sowie adjustierten Beschaffungsprozessen erreicht.

Von weiteren Stellenstreichungen redet die Zurich-Gruppe allerdings im Communiqué nicht. Sie geht bei dem neuen Ziel aber für die Jahre 2017 und 2018 von durchschnittlichen Restrukturierungskosten von 500 Millionen Dollar pro Jahr aus.

Mehr Geld für Aktionäre

Gleichzeitig mit dem verschärften Sparprogramm passt der Versicherungskonzern, der am Donnerstag einen Investorentag in London durchführt, seine Dividendenpolitik nach oben an.

So sollen künftig 75 Prozent des Reingewinns – mindestens aber die bisher ausgelobten 17 Franken pro Aktie und Jahr – ausgeschüttet werden. Bei höheren Gewinnen sollen die Aktionäre demnach künftig höhere Dividenden erhalten.

SDA/woz

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