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Neue Verzweiflungstat der Europäischen Zentralbank

Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank, will für mehrere hundert Milliarden Euro verwurstete Schrottpapiere kaufen.

In der Alchemie-Küche: Mario Draghi, der Chef der Europäischen Zentralbank.
In der Alchemie-Küche: Mario Draghi, der Chef der Europäischen Zentralbank.
Keystone

Die Europäische Zentralbank (EZB) plant, forderungsbesicherte Wertpapiere auch von Privatschuldnern aus Krisenstaaten wie Griechenland oder Zypern aufzukaufen. Es handelt sich um sogenannte Asset Backed Securities (ABS). Das sind verwurstete, anschliessend verbriefte und somit handelbar gemachte Forderungen gegen Zweckgesellschaften (Special Purpose Vehicle, SPV), beruhend auf wolkigen Sicherheiten (Assets). Damit verkürzen Banken ihre Bilanzen, indem sie Risiken auslagern. Ähnlich wie CDOs gehören ABS zur Alchemie-Küche des modernen Banking, womit die Finanzkrise eins im Jahre 2007 ausgelöst worden ist. Denn der Sinn solcher Vehikel ist, dass der Endabnehmer nicht mehr beurteilen kann, welches Risikopotenzial in ihnen enthalten ist.

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