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Nestlé weiht Institut of Health Sciences ein Medizinische Nahrung als grosse Wachstumssparte

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé hat am Freitag auf dem Campus der ETH Lausanne in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset sein Institut of Health Sciences eingeweiht.

Das Institut ist Teil der Strategie von Nestlé, die eine weltweit führende Position für gesundheitsfördernde Nahrung vorsieht. Das Gründung des Unternehmens Nestlé Health Science und des Nestlé Institut of Health Sciences (NIHS) vor zwei Jahren sei ein wichtiger Schritt gewesen, um Pionier einer neuen Industrie im Schnittfeld von Nahrungsmitteln und Pharmabranche zu werden, sagte Nestlé-Konzernchef Paul Bulcke bei der Einweihung. Rund 500 Millionen Franken sollen während der nächsten zehn Jahre in die Forschung und Entwicklung der Sparte investiert werden. «Wir sehen eine unserer grössten Wachstumschancen im Forschungsschwerpunkt der wissenschaftlich fundierten Ernährungslösungen, die dazu beitragen, chronische Krankheiten zu verhindern und zu behandeln», erklärte Bulcke. Gesundes Altern als Ziel Angesichts chronischer Krankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Alzheimer, die epidemieartig zunehmen, möchte Nestlé eine neue Generation von Lebensmitteln auf den Markt bringen. Diese neue Nahrung soll letztlich ein gesundes Altern unterstützen und die Gesundheitssysteme entlasten. Das Nestlé Institute of Health Sciences in Lausanne beschäftigt zwischen 100 und 150 Wissenschaftler. Es konzentriert sich vor allem auf die drei Bereiche «gesunde Hirnfunktion», «Stoffwechselgesundheit» und «Magen-Darm-Gesundheit». Geleitet wird das Institut von Emmanuel Baetge, dem ehemaligen Forschungschef des Biotechnologieunternehmens ViaCyte in San Diego. Das NIHS in Lausanne gehört zu Nestlés weltweitem Forschungs- und Entwicklungsnetz mit insgesamt 3000 Mitarbeitern.

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