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Nationalbank hindert Franken weiterhin an der Aufwertung

Der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Thomas Jordan, hält an der Verteidigung des Eurokurses bei mindestens 1,20 Fr. fest. Für eine Diskussion über eine Abkehr von dieser Politik sei der Moment noch nicht da.

Wie lange die SNB die Mindestgrenze verteidige, hänge von der Entwicklung der Weltwirtschaft ab, sagte Jordan in einem Interview, das am (morgigen) Samstag in der Westschweizer Zeitung «Le Temps» erscheinen wird. «Im Moment ist der Mindestkurs die passende geldpolitische Antwort, um unsere Aufgabe zu erfüllen», so Jordan.

Der Notenbankchef, der die SNB seit dem Rücktritt von Philipp Hildebrand im Januar führt, ist nicht der Ansicht, dass sich die SNB damit von der Eurozone und der EU abhängig mache. «Dass wir einen Mindestkurs zum Euro haben, bedeutet nicht, dass die SNB den Franken an den Euro bindet, und auch nicht, dass sie einen Schritt im Sinne einer Integration in die Eurozone macht.»

Gleichzeitig sagte Jordan, dass es keine Verpflichtung gebe, die Kursuntergrenze für immer aufrechtzuerhalten.

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