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Motorola lässt Push-Mail von Apple in Deutschland verbieten

Berlin Apple hat in Deutschland auf den iPhones nach einer Patentklage von Motorola den so genannten Push-Service für seine E-Mail-Dienste MobileMe und iCloud deaktiviert.

Die deutschen Apple-Kunden können weiterhin ihre E-Mails empfangen, werden dabei aber nicht mehr automatisch über neu eintreffende Nachrichten informiert. Es ist bereits das zweite Mal in diesem Monat, dass Apple wegen eines Urteils des Landgerichts Mannheim seine Geschäftstätigkeit in Deutschland einschränken muss. Anfang Februar stoppte der Konzern den Online-Verkauf einiger iPhone- und iPad-Modelle. Die nächst höhere Gerichtsinstanz setzte das Verkaufsverbot allerdings nach einem Tag vorerst aus. In dem Streit geht es um ein Patent für den Datenfunkstandard GPRS. Auslöser für die aktuelle E-Mail-Bremse dürfte ein drei Wochen zurückliegendes Urteil sein, dass die Verletzung eines älteren Motorola-Patents durch die Funktionsweise der Apple-Dienste feststellte. Das Patent stammt noch aus der Zeit, als es Pager gab und enthält ein Verfahren zur Zustellung von Informationen auf die Geräte. «Wir halten das Patent von Motorola für ungültig und werden gegen das von Motorola veranlasste Urteil Berufung einlegen», sagte ein Apple-Sprecher am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. Apple und Motorola sind in mehreren Ländern in einen erbitterten Patentstreit mit gegenseitigen Vorwürfen verwickelt.

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