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Moody's überprüft Bonität italienischer Konzerne in Staatsbesitz

Mailand Die Rating-Agentur Moody's prüft eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit mehrerer staatlich kontrollierter italienischer Konzerne.

Ein solcher Schritt werde derzeit für den Energie-Konzern Eni und den Versorger Enel erwogen, teilte Moody's am Montagabend mit. Auch die Kreditbewertungen für das Rüstungsunternehmen Finmeccanica, den Stromnetzbetreiber Terna sowie die italienische Post seien auf den Prüfstand gestellt worden. Moody's hatte die Finanzmärkte erst am Freitag mit der Ankündigung aufgeschreckt, wegen der ungelösten Schuldenprobleme in Griechenland und den ungewissen Wachstumsaussichten Italiens eine Herabstufung der Bewertung italienischer Staatsanleihen zu prüfen. Enel, Eni und Finmeccanica sind zu knapp einem Drittel in Staatshand. Seit der Übernahme des spanischen Konkurrenten Endesa ist Enel der am stärksten verschuldete Versorger in Europa. Der italienische Staat ächzt ebenfalls unter einem gigantischen Schuldenberg: Mit einer Rate von etwa 120 Prozent im Vergleich zur Wirtschaftsleistung zählt das Mittelmeerland zu den am stärksten verschuldeten Staaten weltweit.

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