Zum Hauptinhalt springen

Ministerpräsident Papandreou mahnt nationalen Konsens an

Athen Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat einen politischen Konsens im Land angemahnt, um Griechenlands Mitgliedschaft in der Eurozone zu sichern und vorgezogene Wahlen zu vermeiden.

«Mein Ziel ist es, umgehend eine Regierung der Zusammenarbeit zu bilden», sagte Papandreou am Samstag zu Präsident Karolos Papoulias, bevor sich beide zu Beratungen zurückzogen. «Fehlender Konsens würde die Bedenken unserer europäischen Partner hinsichtlich der Mitgliedschaft unseres Landes in der Eurozone schüren», sagte der Ministerpräsident, der in der Nacht zuvor eine Vertrauensabstimmung im Parlament gewonnen hatte. 153 Abgeordnete stimmten für die Regierung. Papandreou hatte aber auch seine prinzipielle Bereitschaft bekundet, seinen Posten zu räumen. Oppositionschef Antonis Samaras hatte in der Nacht eine Regierungsbeteiligung unter Papandreou ausgeschlossen. Die einzige Lösung seien Neuwahlen, sagte er nach der Vertrauensabstimmung. Die schnelle Bildung einer neuen Regierung ist für Griechenland ausserordentlich wichtig. Solange das Land das neue Hilfsprogramm und die nötigen Gesetze nicht gebilligt hat, wird es kein Geld von den internationalen Geldgebern bekommen und bald pleite sein.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch