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Meyer Burger wartet auf grünes Licht aus China für Übernahme

Die Solarfirma Meyer Burger muss bei der Übernahme ihres deutschen Rivalen Roth & Rau weiter auf den Entscheid der chinesischen Kartellbehörden warten.

Diese haben ihr Prüfverfahren verlängert. Die Kartellfreigabe durch die chinesischen Behörden sei die letzte Bedingung im öffentlichen Übernahmeangebot, teilte Meyer Burger am Montagabend mit. Das Unternehmen kann nicht abschätzen, wie lange das weitere Prüfverfahren der chinesischen Kartellbehörde dauern könnte. «Wir respektieren selbstverständlich die Entscheidung der chinesischen Kartellbehörden, das Verfahren zu verlängern», hält die Solarfirma in einem Communiqué fest. Meyer Burger würden keinerlei Informationen vorliegen, dass die Behörden materielle Bedenken zur Übernahme hätten. «Wir sind nach wie vor überzeugt, dass wir die Übernahme der Roth & Rau AG erfolgreich abschliessen können», wird Meyer-Burger-Chef Peter Pauli in der Mitteilung zitiert. Ende vergangenen Monats hatte der Solarindustrie-Zulieferer bekannt gegeben, nach dem Ablauf der weiteren Annahmefrist fast 82 Prozent an Roth & Rau zu halten. Durch den rund 350 Millionen Euro teuren Zukauf schmiedet Meyer Burger einen Konzern mit 2400 Angestellten und einem Umsatz von weit über einer Milliarde Franken.

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