Zum Hauptinhalt springen

Merck-Krebsmittel Erbitux floppt im Darmkrebsstudie

Frankfurt Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck hat mit seinem wichtigen Krebsmedikament Erbitux einen Rückschlag erlitten.

In einer europaweiten klinischen Darmkrebs- Studie habe das Medikament keine Verbesserung bei den Patienten bewirkt, teilte Merck am Mittwoch mit. In dem Test wurde Merck zufolge der Nutzen von Erbitux in der ergänzenden Behandlung von Darmkrebs nach vollständiger Entfernung des Haupttumors geprüft. Patienten mit Tumoren des Genprofils KRAS- Wildtyp konnten Merck zufolge bei Behandlung mit Erbitux plus Standardchemotherapie nicht länger krankheitsfrei überleben als Patienten, die nur die Chemotherapie erhielten. Die Studie mit dem Namen PETACC-81 war ein Test der späten klinischen Phase. Erbitux ist das zweitumsatzstärkste Präparat des Konzerns. Merck steigerte mit der Arznei 2011 die Erlöse um 4,3 Prozent auf 855 Millionen Euro.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch