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Mega-Bankenfusion in Südostasien - DBS kauft Danamon

Singapur Asien steht vor der viertgrössten Fusion der Finanzbranche aller Zeiten: Die in Singapur ansässige DBS Group Holding kauft für 7,24 Milliarden

US-Dollar die indonesische Bank Danamon. Die DBS legt dafür 52 Prozent mehr auf den Tisch, als Danamon zuletzt an der Börse wert war. Die DBS, welche die grösste Bank in Südostasien ist, erkauft sich damit einen grösseren Anteil am wachstumsträchtigen indonesischen Markt. Nach dem Zusammenschluss wird die Bank in Indonesien der fünftgrösste Marktteilnehmer sein. DBS kauft den grössten Anteil an Danamon vom Staatsfond Temasek aus Singapur, der auch einen massgeblichen Anteil an DBS hält. Zunächst will DBS über einen Aktienkauf 67,37 Prozent an Danamon von Temasek übernehmen. Anschliessend sollen die Minderheitsaktionäre von Danamon in bar ausbezahlt werden. Acht der elf grossen indonesischen Banken werden entweder durch ausländische Firmen, Familienclans, Kapitalinvestoren oder Vermögensverwalter kontrolliert. Für den 52-jährigen Firmenchef Piyush Gupta ist es die grösste Übernahme seit Amtsantritt Ende 2009.

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