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Massiver Rückgang der Logiernächte im März Deutsche, Belgier und Niederländer blieben weg

Die Übernachtungen in Schweizer Hotels sind im März massiv um über 8 Prozent eingebrochen.

Besonders stark war dabei der Rückgang bei den ausländischen Gästen. Hier gingen die Logiernächte um 12 Prozent auf 1,7 Millionen zurück. Vor allem Deutsche, Belgier und Niederländer fehlten. Insgesamt wurden im März 3,1 Millionen Logiernächte in der Schweiz gezählt. Davon generierten die inländischen Gäste 1,4 Millionen, wie das Bundesamtes für Statistik (BFS) am Mittwoch mitteilte. Bei den einheimischen Gästen wurde ein Rückgang um 2,5 Prozent festgestellt. Im März betrug der Rückgang der Besucher aus Europa (ohne Schweiz) 17 Prozent. Die deutlichste absolute Abnahme aller Herkunftsländer verzeichnete Deutschland mit einem Minus von 24 Prozent. Massive Abnahmen gab es auch aus Belgien (-42 Prozent), den Niederlanden (-27 Prozent) und Italien (-15 Prozent). Russland dagegen verzeichnete ein Plus von 5,5 Prozent. Die Nachfrage aus Asien erhöhte sich um 13 Prozent, dabei legte China um 30 Prozent zu und wies das stärkste absolute Wachstum aller Herkunftsländer auf. Berggebiete verlieren am stärksten Unter den Tourismusregionen mussten die Berggebiete die grössten Rückgänge hinnehmen: Graubünden verzeichnete im März die deutlichste absolute Abnahme (-17 Prozent oder -121'000 Logiernächte). Das Wallis registrierte eine Abnahme um 65'000 Logiernächte (-13 Prozent) und das Berner Oberland ein Minus von 48'000 Logiernächten (-15 Prozent). Starke Einbussen erlitten auch die Region Luzern/ Vierwaldstättersee (- 9,2 Prozent oder -23'000 Logiernächte) und die Ostschweiz (-9,6 Prozent oder -15'000). Das Tessin hingegen legte um 4,6 Prozent oder 5900 Einheiten zu. Kumuliert von Januar bis März gingen die Übernachtungen in der Schweizer Hotellerie gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,8 Prozent zurück. Überdurchschnittlich stark war der Rückgang bei den ausländischen Gästen mit 8,4 Prozent. Bei den Gästen aus dem Inland liegen diese Zahlen hingegen noch mit 1,9 Prozent im Plus. Notiz an die Redaktion: folgt Zusammenfassung

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