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Märklin erlöst weniger und verdient mehr

Göppingen Der deutsche Modelleisenbahnhersteller Märklin stellt die Weichen in Richtung Zukunft.

Das aus der Insolvenz herausgeführte Unternehmen konnte seinen Umsatz im ersten Halbjahr auf Vorjahresniveau stabilisieren, wie es am Freitag in Göppingen mitteilte. Im Gesamtjahr 2010 konnte Märklin den Gewinn um 2 Millionen auf rund 10 Millionen Euro steigern. Zugleich setzte Märklin mit 105,7 Millionen Euro weniger um (Vorjahr: 111,2 Millionen Euro). Eigentlich hatte das Traditionsunternehmen die Zahlen bereits im Juli vorlegen wollen. Geschäftsführer Stefan Löbich erklärte, es sei den Insolvenzverwaltern gelungen, die Firma wieder «zur Zugnummer in der Modelleisenbahn-Branche» zu machen. Er sieht Expansionschancen im Ausland. «Vor allem in vielen europäischen Ländern ist Märklin noch gar nicht oder nur sehr zurückhaltend tätig», sagte er. Daher soll der Vertrieb ausgebaut werden. Die Mitarbeiterzahl sank im letzten Jahr der Insolvenz leicht von 947 auf 939, davon 465 (Vorjahr: 501) im Stammwerk Göppingen. In diesem Jahr seien 50 neue Arbeitsplätze in einem Neubau im ungarischen Werk Györ dazu gekommen. Im Frühjahr 2009 hatte Märklin Insolvenz angemeldet und das Verfahren zwei Jahre später beendet.

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