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Macron empfängt 60 CEOs: «Hier gibt es kein kostenloses Essen»

Konzernvertreter der Digitalbranche, darunter Facebook-Chef Mark Zuckerberg, sind im Elysée-Palast zusammengekommen. Nicht auf der Agenda stand das Thema Datenschutz.

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Unter dem Motto «Tech for Good» sind 60 Unternehmenschefs aus der Digitalbranche zusammengekommen. Doch bevor es losging, machte Facebook-CEO Mark Zuckerberg zusammen mit Tony Elumelu, Chef der United Bank of Africa, ein Selfie. (23. Mai 2018)
Unter dem Motto «Tech for Good» sind 60 Unternehmenschefs aus der Digitalbranche zusammengekommen. Doch bevor es losging, machte Facebook-CEO Mark Zuckerberg zusammen mit Tony Elumelu, Chef der United Bank of Africa, ein Selfie. (23. Mai 2018)
Charles Platiau/EPA, Keystone
Alle Augen sind auf ihn gerichtet: Tags zuvor war Mark Zuckerberg im EU-Parlament zu einem umstrittenen Auftritt erschienen.
Alle Augen sind auf ihn gerichtet: Tags zuvor war Mark Zuckerberg im EU-Parlament zu einem umstrittenen Auftritt erschienen.
Charles Platiau/EPA, Keystone
Emmanuel Macron (Mitte) posiert mit Ruandas Präsident Paul Kagame (Dritter von rechts), Mark Zuckerberg (Zweiter von rechts) und IBM-Chefin Ginni Rometty (links).
Emmanuel Macron (Mitte) posiert mit Ruandas Präsident Paul Kagame (Dritter von rechts), Mark Zuckerberg (Zweiter von rechts) und IBM-Chefin Ginni Rometty (links).
Charles Platiau, AFP
Nach dem Fototermin ging es laut Macron um «offene und direkte Diskussionen» darüber, wie sich die Branche etwa für mehr soziale Gleichheit und den Klimaschutz engagieren könne.
Nach dem Fototermin ging es laut Macron um «offene und direkte Diskussionen» darüber, wie sich die Branche etwa für mehr soziale Gleichheit und den Klimaschutz engagieren könne.
Charles Platiau/EPA, Keystone
Auf EU-Ebene setzt sich Macron für eine stärkere Besteuerung von Internetkonzernen wie Facebook und Google ein. Der Präsident und der Uber-CEO Dara Khosrowshahi (rechts) begrüssen sich.
Auf EU-Ebene setzt sich Macron für eine stärkere Besteuerung von Internetkonzernen wie Facebook und Google ein. Der Präsident und der Uber-CEO Dara Khosrowshahi (rechts) begrüssen sich.
Charles Platiau, AFP
Zuckerberg wurde am Dienstag im EU-Parlament zur Facebook-Datenaffäre befragt.
Zuckerberg wurde am Dienstag im EU-Parlament zur Facebook-Datenaffäre befragt.
Charles Platiau/EPA, Keystone
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Einen Tag nach dem viel kritisierten Auftritt von Mark Zuckerberg im EU-Parlament hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den Facebook-Chef im Elysée-Palast empfangen. Zuckerberg nahm an einem Treffen mit rund 60 Unternehmenschefs und anderen Verantwortlichen teil, bei dem Macron Frankreich als Standort für die digitale Branche präsentierte. Das Thema Datenschutz stand nicht auf der Agenda.

Das Treffen stand unter dem Motto «Tech for Good». Damit soll nach Angaben des Elysée-Palastes verdeutlicht werden, dass die Technologie dem Allgemeinwohl dienen soll. Neben Zuckerberg kamen auch die Chefs von Microsoft, IBM und dem Fahrdienstleister Uber nach Paris.

«Hier gibt es kein kostenloses Essen», sagte Macron lächelnd zu den Konzernvertretern. Er erwarte «offene und direkte Diskussionen» darüber, wie sich die Digitalbranche etwa für mehr soziale Gleichheit und den Klimaschutz engagieren könne. Auf EU-Ebene setzt sich der Staatschef zudem für die stärkere Besteuerung von Internetkonzernen wie Facebook und Google ein.

Unbeantwortete Fragen

Im EU-Parlament war Zuckerberg am Dienstag zur Facebook-Datenaffäre befragt worden. Quer durch die Fraktionen kritisierten Abgeordnete danach, dass er viele Fragen zu den jüngsten Datenlecks unbeantwortet gelassen habe.

Nach Angaben des Konzerns sind Daten von bis zu 87 Millionen Nutzern bei der britischen Firma Cambridge Analytica gelandet. Sie sollen unter anderem unerlaubt für den Wahlkampf des heutigen US-Präsidenten Donald Trump genutzt worden sein.

Der Technologiekonzern IBM kündigte in Paris an, innerhalb der kommenden zwei Jahre 1800 Stellen in Frankreich zu schaffen. Uber stellte in Aussicht, seine Fahrer in Europa sozial besser absichern zu wollen.

(SDA)

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