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Looser nach neun Monaten mit mehr Gewinn trotz Umsatzrückgang

Der Bauzulieferer Looser hat nach neun Monaten trotz sinkendem Umsatz einen von 19,9 Millionen

auf 24,3 Millionen Fr. gesteigerten Gewinn erzielt. Der Umsatz sank um 5,2 Prozent auf 344,5 Millionen Franken. Für das Gesamtjahr rechnet die Firma mit einem höheren Ergebnis als 2010. Bereinigt um Währungseffekte wegen der anhaltend ungünstigen Entwicklung von Dollar und Euro stieg der Umsatz um 2,7 Prozent, wie das Unternehmen am Montagmorgen mitteilte. Der operative Gewinn (EBITDA) stieg um 5,3 Prozent auf 50,8 Millionen Franken. Dabei resultierte ein währungsbedingter Rückgang von 6 Millionen Franken. Währungseinflüsse, Akquisitionseffekte, den Gewinn aus einer verkauften Liegenschaft sowie aus der Veräusserung des Bautenschutzgeschäfts abgezogen, liegt das operative Ergebnis bei 47 Millionen Franken. Der Konzerngewinn von Looser stieg markant um 21,6 Prozent. Looser erhöhte die Eigenkapitalquote per Ende September von 38,1 auf 39,9 Prozent. Die Nettoverschuldung stieg auf 133,4 Millionen Fr. wegen Mittelabflüssen für Zukäufe, dem Auskauf von Minderheiten und Dividenden. Die vier Segmente Beschichtungen, Industriedienstleistungen, Temperierung und Türen entwickelten sich im dritten Quartal gemäss Looser positiv. Einzig bei den Beschichtungen gab es einen Umsatzrückgang um 3,2 Prozent. Auslöser waren Unsicherheiten in den Absatzmärkten und das schwächere Parkett- und Laminatgeschäft in Asien, Europa und den USA. Hinzu kamen steigende Rohstoffpreise.

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