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Lonza verankert sich stärker in Asien

Weil sich der Basler Chemie- und Lifescience-Konzern Lonza stärker in Asien verankern will, hat er eine Zweitkotierung an der Börse von Singapur beantragt.

Die Kotierung und der erste Handelstag seien im vierten Quartal zu erwarten, teilte die Firma am Freitag mit. Begründet wird der Schritt mit der langfristigen Bindung der Lonza an Asien. Zudem könnten die starken Kapitalflüsse in Asien erschlossen und der aktuelle Investorenkreis erweitert werden. Der Basler Konzern beschäftigt im asiatischen Raum mit über 1400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 18 Prozent seiner gesamten Belegschaft. Die Region steuert 374 Millionen Fr. oder 14 Prozent zum Umsatz bei, die Lonza-Investitionen vor Ort belaufen sich auf über 1 Milliarden Franken. Eine erste Anlage eröffnete Lonza 1996 in China. Seither wurde die Präsenz um sieben Standorte in China, Singapur, Indien und Japan erweitert. Lonza sieht sich als erstes Schweizer Unternehmen mit einer Sekundärkotierung in Singapur. Die Marktkapitalisierung sollte nach der Sekundärkotierung rund 2,9 Milliarden Fr. betragen.

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