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Litauen treibt Bau von Atomkraftwerken voran

Vilnius/Riga Litauen treibt den Bau von Atomkraftwerken trotz Bedenken anderer EU-Staaten weiter voran.

Nach mehr als einjährigen Verhandlungen schlossen Litauen und der japanische Hitachi-Konzern einen Lizenzvertrag über den Bau eines Atomkraftwerks in dem baltischen Land. Litauen strebt den AKW-Bau gemeinsam mit Estland und Lettland an. Mit dem Kraftwerk wollen die Staaten unabhängiger von russischen Energieimporten werden. Es soll zwischen 2020 und 2022 ans Netz gehen. Die Kosten belaufen sich auf etwa fünf Milliarden Euro. «Der Lizenzvertrag ebnet den Weg zur grössten Investition in der Geschichte Litauens», sagte Regierungschef Andrius Kubilus nach Angaben der Nachrichtenagentur BNS. Der Reaktor mit einer geplanten Leistung von 1300 Megawatt soll das Ende 2009 auf Forderung der Europäischen Union stillgelegte Atomkraftwerk Ignalina ersetzen.

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