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Liechtensteiner Treuhänder wollen ihren Ruf verbessern

Das Ansehen des liechtensteinischen Treuhänders soll durch eine bessere Aufsicht gestärkt werden.

Die Treuhändervereinigung (THV) und die Finanzmarktaufsicht (FMA) arbeiten zusammen an einem entsprechenden Projekt, wie sie am Dienstag mitteilten. Geplant ist, der Regierung im Herbst einen Vorschlag zur Abänderung des Treuhändergesetzes vorzulegen. Die Treuhändervereinigung und die Finanzmarktaufsicht wollen den Treuhänderberuf durch eine «zeitgemässe Regulierung und eine wirksamere Aufsicht» im Ansehen stärken und ihm international zu mehr Anerkennung verhelfen. Die Rahmenbedingungen für den Finanzplatz Liechtenstein und den Treuhandsektor hätten sich durch internationale Entwicklungen stark verändert, schreiben THV und FMA. Mit der Liechtenstein-Deklaration habe sich das Fürstentum 2009 zur Umsetzung der durch die OECD entwickelten globalen Standards der Transparenz und des Informationsaustausches in Steuerfragen verpflichtet. Die Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G- 20) habe als Reaktion auf die Finanzkrise zudem die Regulierung und Beaufsichtigung aller Finanzdienstleister gefordert. Der Treuhandsektor befinde sich deshalb in einer Phase der Neuausrichtung.

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