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Lange Nacht bei Sondierungen in Griechenland erwartet

Athen In Griechenland gehen die Sondierungen zur Bildung einer Übergangsregierung mühsam weiter.

Griechische Medien gingen davon aus, dass es eine lange Nacht werden könnte. Am Montagnachmittag sah es vorübergehend so aus, als stünde eine Einigung unmittelbar bevor. Am frühen Abend erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus Kreisen der Sozialisten und der Konservativen, es gebe doch noch Probleme mit der Zusammensetzung der Regierung. In Telefongesprächen suchten die Chefs der beiden grössten Parteien, der Sozialist Giorgos Papandreou und der Konservative Antonis Samaras nach einem Kompromisskandidaten für den Posten des Ministerpräsidenten und besprachen die mögliche Zusammensetzung des Kabinetts. Einzelheiten wurden nicht bekannt. Ein weiteres Gespräch sollte später stattfinden, hiess es. Nach Medieninformationen läuft alles auf den frühere Vizepräsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Lucas Papademos, hinaus. Dieser soll das Land in den kommenden Monaten führen und es von einer Staatspleite retten. Papademos landete am späten Nachmittag aus den USA kommend in Athen und wollte später Kontakte mit allen Seiten aufnehmen, berichtete das Staatsradio. Ein wichtiges Thema sei für Papademos die Länge der Amtszeit und die Kompetenzen dieser Übergangsregierung, hiess es. Die beiden grossen Parteien haben eine Regierung vereinbart, die bis Mitte Februar das Land führen soll. Dann soll es Neuwahlen geben.

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