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Lage in der Euro-Schuldenkrise hat sich laut US-Regierung gebessert

New York Die Schuldenkrise in Europa ist nach Einschätzung der US-Regierung weiter die grösste Gefahr für die Entwicklung der Weltwirtschaft.

Allerdings sei die Region inzwischen in einer weitaus besseren Lage als noch vor einiger Zeit. Dies sagte US-Finanzminister Timothy Geithner am Dienstag. «Erstmals haben die Europäer ein plausibles und kraftvolles Bündel an Werkzeugen, um eine Strategie zu unterstützen.» Vor der Euro-Zone liege aber noch ein langer und schwieriger Weg, der in den kommenden Jahren sicher noch einigen Bewährungsproben ausgesetzt sein werde. Zuvor hatte bereits in Moskau der Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker nach einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gesagt, Europa sei inzwischen besser als noch vor einigen Jahren für die Krisenbewältigung gewappnet. Wer glaube, dass die Euro-Zone zerbrechen oder die Gemeinschaftswährung verschwinden werde, irre sich. Es gebe den bedingungslosen Willen, den Euro zu erhalten. Auch der als Euro-Kritiker bekannte Putin äusserte sich zuversichtlich über die Zukunft der Währung. Er sehe die Entschlossenheit in der Euro-Gruppe, die Schuldenkrise zu meistern. «Wir vertrauen dieser Politik.»

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