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Lagardere verschiebt IPO von Canal-Plus-Anteil wegen Bebenfolgen

Paris Der französische Medienkonzern Lagardere verschiebt wegen der Marktunruhen in Folge der Natur- und Atomkatastrophe in Japan den Börsengang seiner Minderheitsbeteiligung an dem Bezahl-Fernsehsender Canal Plus.

Das Unternehmen teilte am Mittwoch mit, nach wie vor zu beabsichtigen, sich von seinen 20-Prozent an dem hochprofitablen Sender zu trennen. Allerdings solle dies «im besten Interesse der Aktionäre» geschehen. Sobald es die Marktbedingungen wieder zuliessen, werde man den IPO weiter vorantreiben. Dies werde vermutlich in einigen Wochen der Fall sein. Ob Lagarderes Rivale Vivendi, der an einer vollständigen Canal- Plus-Übernahme interessiert ist, doch noch zum Zug kommen könnte, war fraglich. Bevor Lagardere die Verschiebung bekanntgab, hatte Vivendi-Chef Jean-Bernard Levy am Mittwoch eingeräumt, nicht mehr verhindern zu können, dass Lagardere seinen Anteil an die Börse bringt. Damit schien sich Levy von einem seiner zentralen Pläne für den Umbau von Vivendi zu verabschieden.

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