Zum Hauptinhalt springen

Kuoni wegen Abschreiber mit roten Zahlen

Der Reisekonzern Kuoni weist für die ersten neun Monaten 2012 rote Zahlen aus.

Während das operative Geschäft deutlich expandierte, belasteten wie angekündigt Abschreiber wegen des Ausstiegs aus europäischen Aktivitäten. Unter dem Strich weist Kuoni in dem am Donnerstag veröffentlichten Zwischenbericht einen Verlust von 4,9 Millionen Fr. aus. In der Vorjahresperiode hatte noch ein Gewinn von 14,7 Millionen Fr. resultiert. Kuoni hatte im September angekündigt, verlustbringende Reiseveranstalteraktivitäten in Italien, Spanien, den Niederlanden, Belgien, Russland sowie die Hotelplattform Octopustravel fallen zu lassen. Das ziehe Belastungen von voraussichtlich 80 Millionen Fr. nach sich. Konzernchef Peter Rothwell bestätigte diese Zahl am Donnerstag. Die Mehrheit der einmaligen Kosten werde im laufenden Geschäftsjahr anfallen. Per Ende September wurden immaterielle Vermögenswerte von 27,2 Millionen Fr. abgeschrieben. Durch den Ausstieg würden künftige jährliche Betriebsverluste (EBIT) von rund 17 Millionen Fr. eliminiert, hiess es. Das Betriebsergebnis (EBIT) fiel von 45,8 Millionen Fr. in der Vorjahresperiode auf 29,9 Millionen Franken in den ersten neun Monaten 2012 und blieb damit positiv. Umsatz stark gesteigert Zudem ist Kuoni stark gewachsen. Der Umsatz weitete sich um 17,5 Prozent auf 4,476 Milliarden Fr. aus. Insbesondere das Gruppenreisegeschäft konnte das Betriebsergebnis deutlich steigern. Das widerspiegle Kuonis bedeutende Stellung in den asiatischen Wachstumsmärkten, schreibt das Unternehmen. Gut liefen auch die Reiseveranstalteraktivitäten in Nordeuropa. Zudem hatte Kuoni im März 2011 das britische Online-Reisebüro GTA übernommen. Aufgrund der anhaltend schwierigen Wirtschaftssituation in Europa rechnet Kuoni weiterhin mit einem anspruchsvollen Marktumfeld. Die aktuellen Buchungszahlen von Kuoni bestätigten einen leichten Aufwärtstrend, erklärte Konzernchef Rothwell. Für das Gesamtjahr 2012 erwartet er weiterhin ein Betriebsergebnis vor Amortisationen (EBITA) von mehr als 130 Millionen Fr. und ein Betriebsergebnis (EBIT) von mehr als 90 Millionen Franken, beides vor den Abschreibern.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch