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Küchenbauer Piatti ist pleite

Der Mutterkonzern Alno hatte bereits Insolvenz angemeldet. Nun ist auch der grösste Schweizer Küchenbauer zahlungsunfähig.

Das Piatti-Firmengebäude in Dietlikon. (Archivbild)
Das Piatti-Firmengebäude in Dietlikon. (Archivbild)
Keystone

Der grösste Schweizer Küchenbauer ist pleite. Das Konkursverfahren wurde heute Morgen eröffnet. Die Bruno Piatti AG Sitz in Dietlikon befand sich bereits seit Anfang August in der provisorischen Nachlassstundung.

Das Bülacher Bezirksgericht hat des Konkursverfahren heute Morgen eröffnet. Betroffen sind 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Regionalgericht Berner Jura-Seeland hatte bereits am Montag dem Antrag der Alno (Schweiz) auf eine provisorische Nachlassstundung zugestimmt. Die Tochter des insolventen deutschen Küchenherstellers Alno befindet sich somit bis zum 11. Dezember 2017 in der provisorischen Nachlassstundung.

Die Bruno Piatti AG ist die einstige AFP Küchen AG mit den Marken Forster Küchen und Piatti. Seit 2014 ist sie eine Tochter der deutschen Alno. Die damalige AFG, die heute Arbonia heisst, hatte AFG Küchen an den zweitgrössten deutschen Küchenhersteller verkauft.

Im März gab Bruno Piatti die Entlassung von 60 der rund 300 Mitarbeitenden und den geplanten Verkauf von Forster bekannt. Der Mutterkonzern Alno selbst meldete im Juli Insolvenz an.

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